Impressionen von Dietmar Lau

 

Achtern ran fahren - ein Hobby!

 

Unter der Bäreninsel

 

Der Frosttrawler "Großer Belt" unterwegs von oder zur Makrelenübernahme.

Der Hopper und die "Zigarren" sind klar!

 

Die Südspitze der Bäreninsel - hier wurde Schutz gesucht

 

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Foto: Harry Schneidereit

Das tolle Vertikal-Ankerspill des Frosttrawlers

 

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Erinnerungen von Dieter Nohr

 

Im Hintergrund sind die 4,7 qm 4 Düsenscherbretter (auch Matrossow-Bretter) mit

Ketten gezurrt

Die Kurrleine ist teilweise abgetrommelt und liegt in großen Buchten an Deck.

Das eine Ende ist im Schraubstock gespannt und die beiden rechten Kollegen

drehen mit der Brechstange das andere Ende der Kurrleine auf, um das Spleißen

zu erleichtern.

 

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Die Makrelenschlacht!

 

Foto: Harry Schneidereit

 

 

Ab 1982   machte die DDR-Fischerei folgendes Geschäft?:

 

Im Schottischen Gebiet um Ullapoll gab es Makrelen en masse zu fangen, nur keiner wollte sie haben. Und so trat die DDR in dieses Geschäft ein, alles was verfügbar war, wurde im Herbst nach Ullapool geschickt um dort frischen Makrelen von den schottischen Fischern zu übernehmen.

( Junge Welt, Junge Garde, Verarbeiter, Stubnitz, Granitz und die Frosttrawler )

Die SU, Polen, Rumänien und Bulgarien waren auch mit einer großen Flotte im Loch Broom.

Von Ullapool zog man dann nach Rathmullan und Killybegs (Irland) und dann nach Falmouth.

Die von der DDR produziert TK- Makrele wurde meist in Kartons verpackt (ohne DDR-Etikett) Diese Ware wurde dann oft an holländische Kühltransporter übergeben. So entstand Original Holländische Fett-Makrele für den Weltmarkt.

Für die Frosttrawler war dies anfänglich eine Herausforderung, denn es kamen jetzt schottische Ringwaden-Fahrzeuge mit 200 bis 400 t Makrelen im Bauch und die wollten sie so schnell wie möglich verkaufen. Der Übergabe-Brail fasste meist über 1 t Fisch und die gab es dann mit Schwung. Die Frosttrawler -Besatzungen bauten sich aus Hockenbretten ein Rutschensystem, um den Fisch nach achtern zu den Bunkern zu bekommen.

Es ist mehrfach vorgekommen dass eine Brail-Ladung dieses Rutschen-System zum Einsturz brachte.

Die Schottischen Fischer haben diese Konstruktion immer belächelt.

Die Frosttrawler lagen im inneren Loch und somit dichter an der Pier.

Karl-Heinz Voß

 

 

 

Foto: Harry Schneidereit

 

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Harstadt - die Hauptstadt der Lofoten

Foto: Harry Schneidereit

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FT "MALANGEN"

 

 

FT "Malangen" im Heimathafen Sassnitz

 

Kaffeepause in der Kaffeeecke

Die Fotos schickte uns Bernd Füchsel - besten Dank!

 

FT "LOFOTEN" beim Tucken

 

Leinenübergabe    Foto: Bernd Füchsel

 

SAS 407 "SVINÖY" (Ringwadentrawler)

 

 

 

 

 

Starke See von Achtern

Noch ist das Netz im Wasser

Rollergeschirr (vor Island)

Geschirr und Heilbutt an Deck

Beim Schlachten

Georgsbank Hering an Deck

Links oben Netzkoje für Ringwade

 

Besten Dank an Siegfried Meister für die Fotos!

Aufnahmen aus dem Jahr 1969

Wir würden gern etwas über die Ringwadenfischerei berichten, leider haben wir kein Fotomaterial!

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Der Jagdsitz auf dem Frosttrawler

 

 

Foto: (unbekannt) Fotograf bitte melden!

 

 

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Foto: Lothar Schumacher

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Mit Gisbert unterwegs...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir danken dem Hochseefischer Gisbert Koch für diese  Fotos

 

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Foto: Hirsch Archiv Kröger

 

Sturmfahrt

Foto:Lohmann

 

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Dieter Boche berichtet.....

 

 

Frostrawler SAS 406 "Malangen" war bei Island auf Heilbuttfang (1967/68).

Das Video zeigt die Anreise zur Georgsbank, wo man Hering fangen

wollte. Wir danken Dieter für diese Aufnahmen, zeigen diese

doch ein wenig das tägliche Leben an Bord eines Trawlers.

Sollte sich jemand erkennen, dann bitte melden.

 

 

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Frosttrawler "Jan Mayen" im Hafen von Sassnitz.

(Foto:W.Kirstein)

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Vorbereitung zum Materialien-Tausch

 

Foto: Wolfgang Kirstein Bergen

Unter der Tagebucheintragung "Hilfeleistung mit SAS...." verbarg sich der Austausch von benötigten

Materialien. Kleinigkeiten wurden mit der Wurfleine und Korb von Trawler zu Trawler erledigt.

 

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Weihnachten auf See

 

Foto:Wolfgang Kirstein Bergen

Man versuchte immer, eine besinnliche Stunde zu organisieren. Höhepunkt waren die Seefunktele-

gramme aus der Heimat.

 

Foto: Hans-Dieter Günther

Kombüse auf einem Frosttrawler

 

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Hans-Dieter Günther (gen. Buchhalter) berichtet aus den   

Jahren 1969 bis 1977, wo er auf dem FT SAS 409 "Großer Belt" gemustert war :

 

 

Fotos Island 1970-71

Das war damals unsere Fototechnik, die uns zur Verfügung stand.

 

 

Sprottenfang in der Ostsee

 

 

Beifang: Grundhai (Esel) wird auf Island als Delikatesse zubereitet und hat einen

stark markanten Geruch.

 

 

Als Beifang mal ein Eisbär im Netz

 

Begegnung mit den Rostocker Kollegen

 

Allen Sassnitzer Fischern bekannt: das Hilfsschiff "Karl-Marx"

 

 

 

 

 

Verarbeitung

 

Foto:Karl-Heinz Voß

 

Beschicken

 

Auf Herings- und Sprottenfang wurde der Fisch in den beiden solegekühlten Bunkern gelagert.

Mittels Gebläse wurde der Fisch der Sortiermaschine zugeführt und dann auf das Sortierband im

Verarbeitungsraum und weiter auf die Beschickerrutsche zu den Frostern geführt. Auf den

Frostern rutschte ein Kollege auf Knien, sorgte für eine gleichmäßige Befüllung der Frostanlage

und drückte den Fisch leicht an. Dann kam per Telefon das Kommando an den Kältemaschi-

nisten im Maschinenleitstand: Froster 1 auf "Gefrieren"

 

 

Nach 2 Stunden und 20 Minuten Frostzeit sollten die Fischpakete eine Kerntemperatur von

-21 Grad erreicht haben. Dann wurde der "Froster" abgetaut, es gab 3 Stück mit jeweils

36 Paketen. Das Paket hatte ein Gewicht von 19,0 bis 20 kg, bei Makrelen 18,0 kg.

 

Abtauen und "Durchfahren"

 

Der leere Entnahmewagen für die Frostpakete wurde unter den jeweiligen Froster gefahren.

 

 

 

 

Der gefüllte Entnahmewagen wurde in die Entnahmeposition gefahren und nun wurde mit einem

scherenartig ausfahrbaren Stempel jedes einzelne Paket in die "Kippe" geschoben.

 

 

Mit der Kippe wurden die Pakete angehoben und so dem Einschweißautomat zugeführt.

 

Einschweißautomat

 

Dieser Prozeß sollte eigentlich automatisch ablaufen, wurde aber meist von Hand gesteuert.

Die Frostpakete wurden in Folie eingeschweißt und gelangten dann über das Tunnelband (Förderband)

durch den Maschinenraum in den Laderaum. Diesen Vorgang bezeichnete man allgemein als

"Duchfahren"

 

.....die verdiente Basar-Zigarre!

 

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Langer Steert

 

Fotos: Sammlung Fritz Peters

 

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Lothar Stephan berichtet....

 

FT"Großer Belt"

 

Barentsburg (Spitzbergen)-Russischer Taucher muss Netz aus der Schraube entfernen.

Die Bergarbeitersiedlung (große Wohnblöcke) Barentsburg  (mit 1450 Einwohnern vor der Wende)

liegt am Ende der Welt.

 

 

 

Kattfisch- "Wasserkatze", für den menschlichen Verzehr ungenießbar

 

 

Linkes Bild : Der Fischer markiert mit seinen Arm die Höhe eines Steins, der mit auf-

gefischt wurde

 

 

 

 

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Reise in die Ostsee

 

 

Sprotten

 

Netzreparatur

 

Brücke auf FT "Großer Belt" (Jagdstuhl)

 

Man muss schon genau hinschauen. Hier handelt es sich um ein Brückenfenster,

das nach einen Sturm notdürftig mit einen Höhenscherbrett repariert wurde.

Es gingen mehrere Brückenfenster entzwei und die Elektrik  wurde nass. Die

Ruderanlage fiel aus und so musste man den Frosttrawler über die Notruderanlage

fahren. (Achtern,unter Deck)

 

Fotos von Lothar Stephan (gen.Mozart) Ausbildung 1.9.-70-30.6.72

Vollmatrose (gen.Spani 1.7.72-31.12.79 überwiegend auf FT "Großer Belt"

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Brief in die Heimat.....

Luftbrief aus Mosambik

Mosambik ist ein Staat im Süden Afrikas. (Hauptstadt Maputo)

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Foto:E.Ewert

 

Foto:E.Ewert

Der Frosttrawler "Nordsee" läuft in Stornoway ein. Voraus an der Pier liegt Frosttrawler "Skagerrak"

 

Rasmus ist wütend....

 

 

Fotos:E.Ewert

 

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Foto: Lothar Schumacher

Blick achteraus

 

Foto:Lothar Schumacher

"Langsam gegenan" -

Die Scherbretter sind mit der Kurrleine festgesetzt, das Bombergeschirr ist gezurrt

und Rassmus guckt durch die Heckpforte

 

Foto:Lothar Schumacher

 

Foto: Lothar Schumacher

 

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FT "Orkney" liegt auf dem Berg

 

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Foto: Harry Schneidereit

Beim Hieven, das Hakentau wird an den Spitzenbomber eingehakt.

Man trägt die Arbeitsschwimmwesten und gut konservierte Taklerhosen. Die roten

Arbeitshandschuhe sind links gefreht - damit waren sie griffiger.

 

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