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Sassnitz - Stadt

 

Wer den Namen Sassnitz hört, denkt nicht nur an Urlaub, Strand und Kreidefelsen,

sondern wohl auch an ein wichtiges und wohlschmeckendes Nahrungsmittel, den

Fisch. Gefischt wurde auch vor der Insel Rügen, seit dem Menschen auf dieser Insel wohnen.

(Georg Haasler)

Foto:Voss

 

Blick vom Rügen- Hotel

 

 

 

Foto:G.Koch 2019

Stadtzentrum

 

 

 

 

 

 

Herrmann-Bebert Str.

 

 

 

Früher hatte Robert B.an der Ecke ein kleines "Lokal" wo man schnell mal ein Bier

trinken konnte. Jetzt  befindet sich in den Räumen eine Sparkasse.

 

Blick in die Hafenstraße

 

Blick stadteinwärts, rechts alte Poliklinik

 

Links geht es in die Stubbenkammer Straße, rechts zum Wedding

 

Früher Oberschule 1, jetzt National Park Amt

 

Früher war an der Ecke ein Schuhladen, jetzt leerstand

 

 

 

Ehemaliges Russenmagazin

Fotos: Birgit Kiesler, besten Dank!

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Sassnitzer Strand soll für Küstenschutz unter Steinwall begraben werden!

 

Wie die Ostseezeitung am 20.8.2019 meldet soll der Badestrand von Sassnitz, der ja kein

klassischer Badestrand ist, unter einen riesigen Steinwall begraben werden. Der Wall soll

verhindern, dass das Meer sich die am Hochufer abgebrochenen Mergel- und Kreisemassen holt. 

 

Soll es dann so aussehen?

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Das Seemannsheim in Sassnitz

 

Seemannsheim um 1969 (Fotosammlung Gloris Sassnitz)

 

 

1955 wurde das Seemannsheim mit 202 Betten fertig gestellt und war für 2,00 Mark pro Bett/Nacht

eine Bleibe für die Hochseefischer, die kein Zuhause hatten oder der Heimweg einfach zu weit war.

Denn der Hafendurchlauf auf einem Kutter war oftmals sehr kurz. Nach dem Einlaufen und der

Bewältigung des Schlängelweges hat man sich beim Pförtner des Seemannsheimes eine Koje gemietet.

Wenn man Glück hatte, war das Zimmer unbelegt und man hatte Ruhe. Hatte man aber Pech, kam man

in ein Zimmer, was schon mit 2 oder 3 Kollegen, die man nicht kannte, belegt und die gerade zu Bett

gegangen waren und ihren Rausch ausschlafen wollten. Da man die Schlafenden durch Lichtmachen nicht

wecken wollte, legte man sich erst einmal dazu, denn die Kollegin der "Kofferausgabe" war so früh noch

nicht im Haus. Der Koffer war schon wichtig, denn in ihm war frische Wäsche und weitere wichtige

Klamotten für die nächste Seereise. Nach dem Kofferritual ging es erst einmal zum Victoriahotel zur

Devisenabteilung, damit man auch die nötigen Scheine für den "Basar" hatte. Mittags musste man dann

unbedingt in die Gaststätte zur Post, denn dort gab es die besten Broiler der Stadt. Oder man stellte

sich auf die sogenannte  "Lästerbalustrade". Dies war der Eingangsbereich des Seemannsheimes, von

dem man einen herrlichen Blick hatte und an dem die  zahlreichen Urlauberinnen vorbeiliefen.

Und schon war der Hafendurchlauf vorbei und man musste am nächsten Tag in den Hafen,um den Kutter

für eine neue Reise klar zu machen.

Seit 1994  wird das Gebäude nach umfangreicher Sanierung als Kurhotel genutzt.

 

(links im Hintergrund die Abfertigungshalle für die Schwedenfähren (Zoll und Passkontrollen))

Damals die Herberge für Hochseefischer.....

....heute ein Kurhotel

 

Die ehemalige Hauptpost von Sassnitz

 

Gaststätte "Zur Post" (Fotosammlung Gloris Sassnitz)  Vor dem Auslaufen ging es erst einmal hierher

zum Broiler essen!

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"Die Stubnitz"

 

Als junger Mensch habe ich einige Jahre in Sassnitz verbracht und habe damals auch die

kulturellen Möglichkeiten dieser herrlichen Stadt am Meer genutzt.

Sehr viel Lehrlingsentgelt gab ich für das Kino aus, wo wir geschlossen als Fischerklasse

immer die dritte Reihe belegten. Natürlich sind wir auch aufgefallen (oder wollten es?),

denn wir lachten immer dann, wenn der Rest im Kinosaal nicht lachte.

Obwohl wir noch nicht das vorgeschriebene Alter hatten, öffnete sich durch unser blaues

Seefahrtsbuch das im Stubnitz-Kino befindliche Tanzlokal für uns ohne Probleme.

Wir verbrachten abwechslungsreiche Stunden in diesem Haus, nun erst recht, als wir

alt genug waren und ausreichend Geld auf See verdienten.

Wenn man dieses Haus aber heute sieht, in welchem maroden Zustand es sich

befindet, stimmt einen das sehr traurig und deshalb bleiben nur noch die Erinnerungen

an frühere Zeiten.

 

 

 

 

 

Unsere "Stubnitz" aus alten Zeiten. (Fotosammlung Gloris Sassnitz)

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Der Mann am Fenster

 

 

Hier wohnte Klaus viele Jahre und schaute aus dem Fenster. Das Haus steht inzwischen wegen des

Balkons unter Denkmalschutz ( Hauptstraße in Sassnitz)

 

 

Ehemalige Milchbar in Sassnitz. Hier waren früher die Fischer "zu Hause"!

 

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Balkon mit Meerblick

 

 

 

Im Juli 2007 erhielt Sassnitz eine neue Fußgängerbrücke zwischen Stadthafen und dem Stadtzentrum.

Diese Brücke hätte viel eher gebaut werden sollen, denn nach dem Einlaufen waren die Beine der Fischer

nach der langen Zeit auf See noch nicht "lauffreudig" genug. So mussten sie sich auf den berühmten "Schlängel-

weg" hoch in die Stadt und zum Bahnhof quälen. Die neue Brücke wird von 9 Stützpaaren getragen und über-

windet einen Höhenunterschied von 22 Metern. Von der Brücke hat man einen herrlichen Blick auf den Stadthafen,

die Außenmole und natürlich auf das Meer.

 

 

 

Fotos:Birgit Kiesler

 

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Aufnahme wurde Anfang der 70 er Jahre vom Rügen-Hotel fotografiert. Links ist die

Polizeiwache,da hinter Lager des Fischkombinats sowie der wöchentliche Bauernmarkt.

(Fotosammlung Gloris Sassnitz)

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Stadtansicht von Sassnitz (Foto:Erler)

 

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Der Rostocker Bildhauer Wolfgang Eckhardt schuf 1958 ein Denkmal für die auf See

gebliebenen Hochseefischern. Diese Betonplastik stand zuerst in der Innenstadt von

Sassnitz, gegenüber vom Seemannsheim. Der jetzige Stanort der Plastik, sowie

Namenstafel steht an der Sassnitzer Promenade. (Kurhalle)

 

 

Fotos:Voss

 

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Schiffsgaststätte in Neu Mukran

 

 

Foto: Dieter Nohr

Kogge im Bau

 

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Strandpromenade

 

Auf der Strandpromenade konzentrierte sich von Anfang an das Kur- und Strandleben

der Sassnitzer Badegesellschaft. Hier flanierte man in den Vor- und Nachmittagsstunden,

sah und wurde gesehen oder genoss unter schattenspendenden Bäumen die Aussicht auf

das Meer und die gegenüberliegende Küste.

 

Strand nach der Umgestaltung. Früher gab es hier einen Kiesstrand der als Badestrand

diente.

 

Fotosammlung Gloris Sassnitz (1975)

 

Fotosammlung Gloris Sassnitz (1979)

"Gastmahl des Meeres" - früher "Seestern" Am "Seestern" kam kein Fischer vorbei,

wenn es darum ging Material (Farbe) zu holen.

 

Fotosammlung Gloris Sassnitz  (1975)

 

 

 

 

 

Foto:Birgit Kiesler

Der alte Strand von Sassnitz, gleich hinter der Kurmuschel (2017)

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Ein Zeitdokument

 

Die Mitarbeiter des Fischkombinat bei einer Demo (ca.1952) auf der Hauptstrasse

von Sassnitz. (Hintergrund Oberschule 2)

 

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